Fährte
Für Hunde ist die Nase eines ihrer wichtigsten Sinnesorgane – und bei der Fährtenarbeit darf sie so richtig zum Einsatz kommen. Der Hund lernt, einer zuvor von einem Menschen gelegten Spur konzentriert und möglichst genau zu folgen. Dabei arbeitet er die Fährte Schritt für Schritt aus und zeigt unterwegs ausgelegte Gegenstände zuverlässig an.
Anders als beim Stöbern, bei dem der Hund eine bestimmte Fläche selbstständig nach Gegenständen absucht, folgt er bei der Fährtenarbeit einer konkreten Geruchsspur am Boden. Genaues Ausarbeiten der Spur steht dabei im Mittelpunkt.
Mit zunehmendem Trainingsstand werden die Aufgaben dann anspruchsvoller: längere Fährten, Richtungswechsel, unterschiedliche Untergründe oder längere Liegezeiten verlangen dem Hund Konzentration, Ausdauer und eine gute Suchtechnik ab.
Gleichzeitig wächst auch die Zusammenarbeit im Team. Der Mensch lernt, seinen Hund richtig zu lesen, ihm bei der Suche den nötigen Raum zu geben und ihn gezielt auf die Anforderungen im Fährtensport vorzubereiten.
Fährtenarbeit kann sowohl als abwechslungsreiche Beschäftigung als auch mit sportlichem Ziel bis hin zur Prüfungsarbeit betrieben werden. Dabei gilt: Nicht das Tempo entscheidet – sondern die Nase.